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...all butterflies drink for free.

Wenn man eine Raupe fragen würde, ob sie nicht ständig angst haben müsste, dass die anderen sie Auffressen, würde sie wahrscheinlich die antwort verneinen und mit einem leben in den tag hinein, frohes futtern und warten bis der tag der Verwandlung in einen Schmetterling erfolgt, argumentieren. Vorausgesetzt sie würde mich verstehen, denken und argumentieren können… aber dann wäre das bestimmt so- bestimmt!

Vielleicht würde sie mich aber auch ignorieren, versuchen schnell weg zu kriechen, weil sie genau eben vor dieser Angst geplagt wird, nicht zertreten oder gefressen zu werden. Für was würde mich wohl eine Raupe halten? Für einen wandelnden Riesen, der komisches Zeugs auf einer seltsamen Frequenz von sich gibt und dessen schatten im vergleich wohl ein ganzer Wald sein muss.

Vielleicht frisst der kleine nimmersatt einfach nur soviel um schnellst möglich der besagte, verwandelte Schmetterling, zu sein und davon fliegen zu können, von allen und jedem und auf einer Blume ihr Ferienhäuschen mit schöner aussucht zu genießen. Die kalte Schulter zeigen. Den warmen Flügel zeigen. Den unsagbar Ästhetischen, farbigen, warmen Flügel, dessen Leichtigkeit nur der Wind übertreffen kann.

Gewaltige schlagkraft- Schlagfähigkeit- entgegnen- abwenden- dem guten zuwenden – besser leben? Leben wie der viel zitierte, sagen um wogende, philosophische Flügel schlag eines Schmetterling und der Schmetterling an sich. Mit sich. Um sich. Die Welt, die sich dreht, aber er ihm immer ein Flug voraus ist.

31.7.08 17:08, kommentieren

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